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Sachsen, Bayern, Niedersachsen : Razzien gegen mögliche weitere Mitglieder der „Gruppe Freital“

  • Aktualisiert am

Ein Polizeifahrzeug und Journalisten stehen vor der Justizvollzugsanstalt Dresden (Aufnahme vom 8. März). In dem Hochsicherheitsgebäude lief der Prozess gegen die „Gruppe Freital“. Bild: dpa

Erst vor drei Wochen waren acht Mitglieder der rechtsterroristischen „Gruppe Freital“ zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Bei Razzien in Sachsen und anderen Bundesländern geht die Polizei jetzt gegen weitere Beschuldigte vor.

          Im Zusammenhang mit der rechtsterroristischen „Gruppe Freital“ hat die Polizei in Sachsen, Niedersachsen und Bayern Wohnungen durchsucht.

          Die Razzien am Mittwoch richteten sich gegen insgesamt zehn Beschuldigte, sagte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden.

          Die Verdächtigen würden der zweiten Reihe der „Gruppe Freital“ zugerechnet. In Sachsen habe es Durchsuchungen in Freital und der Umgebung gegeben.

          Erst vor drei Wochen waren acht Mitglieder der „Gruppe Freital“ vom Oberlandesgericht Dresden unter anderem wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes zu langen Haftstrafen verurteilt worden.

          Sie hatten 2015 fünf Sprengstoffanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte und politische Gegner verübt. Sechs Gruppenmitglieder legten Revision gegen das Urteil ein.

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