Rathausaffäre in Hannover : Im roten Sumpf

Mit der Rathausaffäre ging es für Niedersachsens Sozialdemokratie endgültig bergab, das rote Hannover wurde grün. Nun stehen die Verantwortlichen vor Gericht. Unter ihnen: der frühere Oberbürgermeister Stefan Schostok.
Das politische Resultat der „Rathaus-Affäre“ ist das Ende des roten Hannovers, das durch die Wahl des Grünen-Politikers Belit Onay zum Oberbürgermeister vor einem Monat besiegelt wurde. Über die strafrechtlichen Folgen wurde nun erstmals vor dem Landgericht Hannover verhandelt. Die Staatsanwaltschaft hat drei Männer wegen Untreue im besonders schweren Fall angeklagt: den früheren Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD), der wegen der Vorwürfe im Mai zurückgetreten ist, den ehemaligen Personaldezernenten Harald Härke sowie Schostoks früheren Büroleiter Frank Herbert.





