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Proteste in der Energiekrise : Doch nur ein lauwarmer Herbst?

  • -Aktualisiert am

Proteste der Linkspartei in Halle Mitte September Bild: dpa

Im Osten ist die Sorge vor einer Eskalation von Energie-Protesten groß, Verfassungsschützer in NRW sehen hingegen Anzeichen zur Entwarnung. Innenminister Reul warnt davor, die Falschen zu stigmatisieren.

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          Es herrschten noch hochsommerliche Temperaturen, als einige Spitzenpolitiker wie Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) orakelten, wegen möglicher Gasknappheit könne es zu „Volksaufständen“ kommen. Reiner Haseloff (CDU), der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, sah sich von möglicherweise bevorstehenden Montagsdemonstrationen schon im Vorgriff an die „schlimmsten Momente der Weimarer Republik“ erinnert.

          Reiner Burger
          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Steht Deutschland vor einem „Wut-Winter“? Thomas Haldenwang, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, stellte umgehend klar, dass seine Behörde keine Anzeichen für Massenkrawalle sehe. Er rechne nicht mit Protesten, die gewaltsamer seien als zu Hochzeiten der Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen.

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