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Schulen und Corona : Die Willkür eines Schwellenwertes

Niemand da: Klassenzimmer einer Realschule in Heitersheim, Baden-Württemberg Bild: dpa

Es war ein politischer Kompromiss, dass die Schulen ab einer Inzidenz von 165 schließen sollen. Sachgründe gab es dafür offenbar nicht. Kultusminister und Lehrer sind verärgert.

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          „Schulschließungen werden noch weiter verschärft, aber die Ausgangssperren für Erwachsene gemildert“, sagt Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD). „Kinder werden aus der Schule ausgesperrt, damit Erwachsene abends länger unterwegs sein können. Das passiert, wenn der Bundestag Schulpolitik macht.“

          Heike Schmoll
          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          An diesem Mittwoch soll über die überarbeiteten Beschlussempfehlungen des Infektionsschutzgesetzes abgestimmt werden. Die Koalitionsfraktionen hatten sich nach heftiger Kritik aus der Opposition darauf geeinigt, dass die Sieben-Tage-Inzidenz für Schulschließungen von 200 auf 165 gesenkt und die Ausgangssperrren nicht schon von 21.00 Uhr an gelten sollen. Für Schulen und Hochschulen wurde damit eine entscheidende Änderung vorgenommen.

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