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Wieder Polizeieinsatz : Corona-Leugner versammeln sich abermals vor Bar in Berlin

  • Aktualisiert am

Größerer Polizeieinsatz im Prenzlauer Berg Bild: dpa

Die Berliner Polizei musste am zweiten Abend in Folge eine Versammlung von Corona-Leugnern im Stadtteil Prenzlauer Berg auflösen. Die Teilnehmer waren wie angekündigt abermals zusammengekommen, um nach eigener Aussage eine Partei zu gründen.

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          Die Berliner Polizei ist am Freitagabend zu einem Einsatz ausgerückt, um eine abermalige Versammlung von Gegnern der Corona-Gesetze in einer Kneipe in Berlin-Prenzlauer Berg zu stoppen. 20 bis 30 Personen hätten sich in und vor der Bar versammelt, sagte ein Polizeisprecher. Teilnehmer würden die Corona-Hygiene-Regeln missachten. Nähere Informationen lagen noch nicht vor.

          Bereits am Donnerstagabend wurde dort von der Polizei eine Veranstaltung aufgelöst, die mit einem Livestream im Internet übertragen worden war und bei der eine Journalistin tätlich angegriffen worden war. Demnach wurden 28 Menschen angetroffen, die meisten hätten weder eine Corona-Schutzmaske getragen noch den vorgeschriebenen Mindestabstand eingehalten. Nach Einschätzung der Polizei stehen mehrere Teilnehmer der „Querdenken“-Bewegung nah.

          Bei der Bar handelt es sich um das Scotch & Sofa in der Kollwitzstraße. Zu den Gästen gehörte auch an diesem Abend wieder die Berliner Hutmacherin und Rechtsanwältin Rike Feuerstein. Unter dem Pseudonym „Viviane Fischer“ leugnet sie in den sozialen Medien die Gefährlichkeit der Pandemie und warnt vor einer Impfung gegen das Corona-Virus, weil es „wahrscheinlich irgendein Teufelszeug“ sei.

          Private Ansammlungen von so vielen Menschen sind derzeit verboten, außerdem müssen Kneipen geschlossen sein.

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