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Flüchtlinge im Kühlwagen : Polizei stoppt mutmaßlichen Schleuser im Saarland

  • Aktualisiert am

In diesem Kühlwagen befanden sich die fünf Flüchtlinge aus dem Irak. Bild: Bundespolizei

Der Lkw hatte auf dem Weg von Frankreich nach Deutschland nicht nur Lebensmittel geladen, sondern auch fünf irakische Flüchtlinge. Als die Luft knapp wurde, riefen sie die Polizei.

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          Die Polizei hat am Dienstagvormittag in Saarlouis den Lastwagen eines mutmaßlichen Schleusers mit fünf Flüchtlingen an Bord gestoppt. Die Iraker hätten sich in dem Kühlwagen befunden und noch in Frankreich wegen der Kälte und des mangelnden Sauerstoffs selbst den Notruf gewählt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei im saarländischen Bexbach.

          Über eine Handyortung kamen die Ermittler dem Lastwagen auf die Spur und gaben die Informationen an die deutschen Kollegen weiter. An einer Raststätte an der Autobahn 620 zwischen Saarlouis und Lisdorf konnte der Lkw angehalten werden.

          „Gute Zusammenarbeit der Polizei“

          Die fünf Männer wurden vorsichtshalber von einem Notarzt untersucht, sie waren leicht unterkühlt. Sie sollten von Frankreich nach Deutschland geschleust werden.

          Der Lkw hatte Lebensmittel geladen. Vorsichtshalber untersuchten die Ermittler den Laderaum nach weiteren Menschen. Der Fahrer wurde von der Polizei vernommen. „Die gute Zusammenarbeit der französischen und deutschen Polizei hat den Menschen das Leben gerettet“, sagte der neue Leiter der Bundespolizei im Saarland, Ralf Leyens.

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