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Politiker kritisieren Cookies : „Cookie-Banner werden von Tech-Konzernen missbraucht“

Cookie-Banner im Internet Bild: dpa

Die Zustimmungsabfragen im Internet sollten Daten schützen. Sie erreichen das Gegenteil. Darin sind sich Politiker, Verbraucherschützer und Fachleute einig. Doch sie sind uneins, was zu tun ist.

          2 Min.

          Seit anderthalb Jahren werden Bürger im Internet gefragt, ob sie Cookies zustimmen. Politiker, Verbraucherschützer und Fachleute halten diese Praxis in großer Übereinkunft für gescheitert. Viele Bürger klicken bei den Abfragen blind auf „Zustimmen“, weil sie das Kleingedruckte nicht verstehen oder ihnen schlicht die Zeit für langwierige Datenschutzeinstellungen fehlt.

          Justus Bender
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          „Die Flut an Cookie-Bannern ist ein unbeabsichtigter Nebeneffekt der Datenschutzgrundverordnung“, sagt der SPD-Europaabgeordnete Tiemo Wölken der F.A.S. Patrick Breyer, Europaabgeordneter der Piratenpartei, bezeichnet sie als „absolut nervig und unbefriedigend“. Aufseiten der Unternehmen sagt der Geschäftsführer der Mailanbieter GMX und WEB.DE, Jan Oetjen, sie „bringen kein höheres Datenschutzniveau“.

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