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Corona-Politik : Die Mutante verändert alles

Die Mutante verändert alles: Das Impfzentrum von Trier Bild: Lucas Bäuml

Drama um den verschmähten Astra-Zeneca-Impfstoff, rasende Ausbreitung der ansteckenderen Corona-Variante: In der Pandemie geht einiges in die falsche Richtung. Das sollte man nicht ignorieren.

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          Der Weg aus dem Lockdown geht nur noch über die Mutante. Als die ansteckendere Virusvariante B.1.1.7 noch nicht so virulent war in unseren Köpfen, als auch ein Virologe noch trotzig davon sprach, dass wir uns das Leben nicht von dem Virus bestimmen lassen dürften, da war für viele die Welt fast schon wieder in Ordnung. Die Impfung wurde als ultimative Erlösung gepriesen.

          Jetzt allerdings erleben wir als Gesellschaft schmerzhaft, was für die klinische Medizin und schwerkranke Menschen die bitterste Erfahrung ist: dass die Mutante alles verändert. Das Behandlungsschema, das man sich zurechtgelegt hat, ist nicht mehr zu halten. Die Schulmedizin kennt das sehr gut. Das wissenschaftliche Fundament, ihre Evidenzen, sind eine gute Basis für begründete Eingriffe, aber sie sind keine Erfolgsgarantie. Die Hoffnungen jedenfalls zu hoch zu schrauben, davor warnen erfahrene Ärzte prinzipiell.

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