Platzecks Krim-Äußerung :
„Seltsam und deplatziert“

Lesezeit: 3 Min.
Der frühere SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck (Foto vom März 2013)
Nicht nur bei Kanzlerin Angela Merkel ist die Forderung des früheren SPD-Vorsitzenden Matthias Platzeck, die Annexion der Krim nachträglich zu legalisieren, auf viel Unverständnis gestoßen. Neben zahlreichen Politikern äußerte sich auch Platzeck selbst noch einnmal.

Äußerungen des früheren SPD-Vorsitzenden Matthias Platzeck, die Annexion der Krim durch Russland müsse nachträglich völkerrechtlich zwischen der Ukraine und Russland geregelt werden, sind in der Bundesregierung, aber auch bei Union, SPD und Grünen auf Unverständnis gestoßen. In der Bundesregierung hieß es, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe die Bemerkungen Platzecks als „seltsam und deplatziert“ empfunden. Platzeck ist Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums, in dem auch die deutsche Exportwirtschaft vertreten ist. Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Ulrich Grillo, hatte in den vergangenen Monaten jedoch stets versichert, seine Organisation unterstütze den Kurs von Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

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