https://www.faz.net/-gpf-a86rq
Bildbeschreibung einblenden

Wege aus dem Lockdown : Pläne, aber wenig Planbarkeit

Wie könnte ein Weg aus dem Lockdown aussehen? Nur wenige Menschen sind am 20. Januar in der Fußgängerzone der Innenstadt von Braunschweig unterwegs. Bild: dpa

Schleswig-Holstein und Niedersachsen haben mit ihren Stufenplänen mögliche Wege aus dem Corona-Lockdown vorgezeichnet. Doch die haben ihre Tücken.

          3 Min.

          Auf ihrem nächsten Corona-Gipfeltreffen in der kommenden Woche wollen sich der Bund und die Länder mit der Frage beschäftigen, ob und wie Deutschland aus dem Lockdown herausfindet. Nach dem CDU-geführten Schleswig-Holstein hat nun auch das SPD-geführte Niedersachsen einen Gesamtplan dazu vorgestellt. Ministerpräsident Stephan Weil präsentierte am Dienstag insgesamt sechs Stufen, die sich an den Inzidenzwerten 200, 100, 50, 25 und zehn orientieren.

          Reinhard Bingener

          Politischer Korrespondent für Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bremen mit Sitz in Hannover.

          Matthias Wyssuwa

          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Der Plan soll die Corona-Politik in den kommenden sechs Monaten für die Bürger nachvollziehbarer und verlässlicher machen. Ministerpräsident Weil hob jedoch hervor, dass der Plan nicht nur Lockerungen vorsieht, sondern, falls erforderlich, auch Verschärfungen. Neu daran ist, dass der bisherige 35er-Schwellenwert auf 25 abgesenkt wird.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          F.A.Z. PLUS:

            F.A.Z. digital

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Captagon-Tabletten, wie hier sichergestellt von italienischen Behörden in Neapel.

          Syrischer Rauschgifthandel : Die Drogenbarone von Damaskus

          Für das syrische Regime ist der Drogenschmuggel zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden. Nachbarländer sind alarmiert, und auch in der Bevölkerung regt sich Unmut.
          Lithium-Abbau in der Atacama-Wüste im Norden Chiles
am Uyuni-Salzsee in Bolivien (unten)

          Kampf um das „weiße Gold“ : Wettrüsten im Lithium-Dreieck

          Noch kommen viele Akkus nicht ohne den seltenen Rohstoff aus. Die Nachfrage steigt rasant in Südamerika, wo es die größten Lithium-Reserven der Welt gibt. Aber die Lage dort ist schwierig.