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Piraterie : Kapitän der „Hansa Stavanger“ entlassen

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Der Kapitän der „Hansa Stavanger” Kotiuk Bild: ddp

Der Kapitän des von Piraten entführten Frachters „Hansa Stavanger“, Krzysztof Kotiuk, ist entlassen worden. Der Kapitän hatte nach der Freilassung Vorwürfe gegen die Reederei erhoben und behauptet, man habe sich zu wenig um die Besatzung gekümmert.

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          Der Kapitän des monatelang von Piraten entführten Hamburger Frachters „Hansa Stavanger“, Krzysztof Kotiuk, ist nach Medienberichten entlassen worden. Die Reederei Leonhardt & Blumberg, deren Führung der Kapitän nach dem Ende des Geiseldramas am Horn von Afrika öffentlich scharf kritisiert hatte, gab als Begründung für die Kündigung die gegenwärtige Krise in der Schifffahrt an. „Arbeitsrechtliche Grundsätze erfordern, dass wir uns von den zuletzt eingestellten Kapitänen als erstes wieder trennen“, sagte eine Unternehmenssprecherin der Zeitung. Kotiuk arbeite erst seit Sommer 2008 für die Reederei.

          „Meine Reederei hat mich zum Ende des Jahres entlassen. Angeblich aus betrieblichen Gründen“, zitierte die „Hamburger Morgenpost“ den Kapitän. Er „empfinde das als Sauerei!“, sagte Kotiuk.

          Im April dieses Jahres waren Kotiuk und seine Crew von somalischen Seeräubern überfallen worden. Erst vier Monate später gaben die Piraten das Schiff gegen ein Lösegeld in Millionenhöhe wieder frei. Der Kapitän hatte nach der Freilassung Vorwürfe gegen die Reederei erhoben und behauptet, man habe sich zu wenig um die Besatzung gekümmert.

          Nach Lösegeldzahlung : "Hansa Stavanger" legt in Mombasa an

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