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Piraten : Weisband verzichtet auf Kandidatur

  • Aktualisiert am

Marina Weisband Bild: dapd

Die ehemalige Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, wird sich nicht für einen Sitz im Bundestag bewerben. Die 25 Jahre alte Weisband will stattdessen ihr Studium beenden.

          1 Min.

          Marina Weisband, Gallionsfigur der Piratenpartei, hat ihre Rückkehr in die Politik ausgeschlossen. Das sagte die 25 Jahre alte Studentin in einem Interview. „Es war eine schwere Entscheidung“, sagte Weisband laut einem Vorabbericht der Tageszeitung „Die Welt“. „Ich habe mich jedoch nach reiflicher Überlegung gegen die Kandidatur entschlossen.“ Stattdessen wolle sie ihr Psychologiestudium beenden und danach an Bildungsprojekten arbeiten.

          Die Absage Weisbands kommt der Piratenpartei denkbar ungelegen. Nachdem die Partei im Frühjahr des Jahres Umfragen zur Folge über der Fünf-Prozent-Marke lag, sank die Wahlquote der Piraten bis Dezember drastisch, so dass der Einzug ihrer Kandidaten in den Bundestag aktuell höchst unwahrscheinlich wäre.

          Angesichts der niedrigen Umfragewerte und lang anhaltenden, öffentlichen Streitigkeiten von Mitgliedern des Bundesvorstands waren Rufe aus der Partei laut geworden, die Weisbands Rückkehr forderten. Diesem Wunsch hat sich Weisband nun verschlossen. Jedoch kündigte sie an, ihre Partei weiterhin unterstützen zu wollen. Weisband sagte, sie werde sich „im Wahlkampf und auch weiterhin für die Piraten engagieren“.

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