https://www.faz.net/-gpf-9g74g

Peter Ramsauer : Söders Zugriff auf CSU-Vorsitz „ein Muss“

  • Aktualisiert am

Der ehemalige CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer während der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD im Januar 2018 Bild: EPA

Nicht nur in der CDU wird der Posten des Vorsitzenden im Dezember neu besetzt, auch in Bayern verdichten sich die Zeichen für einen Wechsel an der Parteispitze an. Schnappt sich Söder Seehofers Amt?

          1 Min.

          Der frühere CSU-Landesgruppenchef und Verkehrsminister Peter Ramsauer hat sich für Markus Söder als nächsten CSU-Vorsitzenden ausgesprochen. „Wenn der Parteivorsitz – wann auch immer – frei wird, ist Söders Zugriff ein Muss“, sagte der Bundestagsabgeordnete den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Ministerpräsident und Parteivorsitz muss dann wieder in eine Hand.“

          Der geplante Verzicht von Kanzlerin Angela Merkel auf den CDU-Vorsitz hat auch die Debatte über die Zukunft von CSU-Chef und Bundesinnenminister Horst Seehofer weiter angeheizt. In der CSU wird eine Entscheidung rasch nach der Regierungsbildung in Bayern erwartet. Möglicher Termin ist ein Treffen Seehofers mit den CSU-Bezirksvorsitzenden, das am nächsten Wochenende stattfinden könnte.

          Laut „Süddeutscher Zeitung“ hat Söder nach langem Zögern inzwischen zu erkennen gegeben, dass er bereit wäre, den Parteivorsitz zu übernehmen. Eine offizielle Bewerbung Söders um das Amt an der Spitze der Partei steht allerdings noch aus. Am Montag soll in Bayern der Koalitionsvertrag von CSU und Freien Wählern unterzeichnet werden, am Dienstag will sich Söder im Landtag wieder zum Regierungschef wählen lassen.

          Weitere Themen

          EU-Staaten sehen Bidens Patent-Vorstoß mit Skepsis

          Impfstoff-Debatte : EU-Staaten sehen Bidens Patent-Vorstoß mit Skepsis

          Bei einem Treffen in Porto sollen mehrere Staats- und Regierungschefs gemutmaßt haben, dass Washington mit dem Freigabe-Vorschlag vor allem vom dürftigen Impfstoff-Export der USA ablenken wolle. Auch die Bundeskanzlerin soll sich entschieden gegen die Aussetzung der Patente gewandt haben.

          Topmeldungen

          EU-Parlamentspräsident David Sassoli, Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen und Portugals Premier Antonio Costa in Porto.

          Impfstoff-Debatte : EU-Staaten sehen Bidens Patent-Vorstoß mit Skepsis

          Bei einem Treffen in Porto sollen mehrere Staats- und Regierungschefs gemutmaßt haben, dass Washington mit dem Freigabe-Vorschlag vor allem vom dürftigen Impfstoff-Export der USA ablenken wolle. Auch die Bundeskanzlerin soll sich entschieden gegen die Aussetzung der Patente gewandt haben.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.