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Bedingt einsatzbereit : Die Personalmisere der Bundeswehr

Auf Personalsuche: Schüler und Studenten an einem Bundeswehr-Messestand im September 2019 in Dortmund Bild: Imago

Die Bundeswehr leidet unter vielen Schnellaussteigern, Studienabbrechern und Soldaten, die erst gar nicht zum Dienst erscheinen. Jetzt will die Truppe ergründen, woran das liegt.

          3 Min.

          Die Bundeswehr will abermals einsatzbereit werden. Nach Jahren des Sparens sollen Bataillone, Brigaden und schließlich Divisionen wieder das sein, was sie einmal waren, nämlich durchsetzungsfähige, personell und materiell ausreichend ausgestattete Kampfverbände zur Landes- und Bündnisverteidigung. Nachdem der materiell ausgedörrten Truppe seit 2014 das Budget um etliche Milliarden Euro erhöht wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis modernes Gerät trotz ineffizienter Bürokratie bei den Streitkräften ankommt.

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Schwerer ist es offenbar, die personelle Misere der Streitkräfte dauerhaft zu beheben. Schwache Bewerberzahlen, hohe Abbruchquoten und eine ziemlich große Diskrepanz zwischen schmissigen Werbefilmchen und dem Truppenalltag führen zu einer unbefriedigenden Situation. Jedoch ist festzustellen, dass es der Bundeswehr gelingt, auch in Zeiten einer annähernden Vollbeschäftigung und erheblichen Fachkräftemangels eine Vielzahl junger Leute zumindest für den Soldatenberuf zu interessieren.

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