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Nach Silvester-Übergriffen : Pegida will in Köln demonstrieren

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Aufnahmen von einer Kögida-Demonstration, einem Ableger von Pegida in Köln Bild: dpa

Zuletzt waren die Demonstrationen von Pegida-Ablegern in Westdeutschland wenig erfolgreich. Doch nach Polizei-Einschätzung könnten bei einer Kundgebung am Samstag in Köln 1000 Menschen kommen. Das Konfliktpotential sei hoch.

          Die bisherigen Versuche von Pegida-Ablegern im Westen Fuß zu fassen, sind kläglich gescheitert. Sie heißen Dügida, Kögida oder Bogida, doch anders als in Dresden kommen zu ihren Veranstaltungen selbst zu den besten Zeiten nur 300 oder 400 Demonstranten. In Düsseldorf hat die Veranstalterin, eine Politikerin der rechten „Pro NRW“-Partei, Mitte Dezember das vorläufige Ende verkündet.

          Jetzt versucht es Pegida abermals: Als Reaktion auf die Ausschreitungen in der Silvesternacht in Köln soll am Samstagmittag vor dem Kölner Hauptbahnhof eine Demonstration unter dem Titel „Pegida schützt“ stattfinden. Auf der Seite von „Pro NRW“, die die Veranstaltung unterstützen, heißt es, man wolle den Opfern „der islamischen Massenvergewaltigung“ Solidarität und Anteilnahme zeigen und der Politik, dass Schluss sei mit dem „Multi-Kulti-Wahnsinn“.

          Die Polizei rechnet laut eines Berichts des „Kölner Stadtanzeigers“ (KStA) mit rund 1000 Teilnehmern vor dem Kölner Hauptbahnhof. Zur gleichen Zeit will sich das Aktionsbündnis „Köln gegen rechts“ versammeln. Deshalb rechne die Polizei, so berichtet der KStA, mit einem hohen Konfliktpotential. Am selben Ort, dem Bahnhofsvorplatz, hatte sich Pro NRW bereits am Mittwoch zu einer Demo getroffen. Nur ein knappes Dutzend Demonstranten fand sich ein. Ihnen begegneten 150 Gegendemonstranten.

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