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Peer Steinbrück : Teurer Spaß

Peer Steinbrück sieht sich Forderungen nach mehr Transparenz bei seinen Nebeneinkünften ausgesetzt Bild: dpa

Der linke Flügel der SPD zeigt Steinbrück gleich zu Beginn seiner Kandidatur, dass er keine Schonung zu erwarten hat, jedenfalls nicht aus den eigenen Reihen.

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          Die Kanzlerkandidatur wird ein teurer Spaß für Peer Steinbrück. Als Kandidat will er keine bezahlten Vorträge mehr halten, wovon er, als er noch ein freier Mensch war, offenbar sehr ordentlich leben konnte. Eine alte Frau hätte jedenfalls ziemlich lange Modellschiffchen zusammenkleben müssen, um auch nur auf eines seiner Honorare zu kommen.

          Doch den ganz Linken in der SPD reicht Steinbrücks durchaus angebrachte Selbstbeschränkung nicht: Er soll auch offenlegen, was er bisher an „Nebenverdiensten“ hatte. Der linke Flügel zeigt dem Ungeliebten gleich zu Beginn seiner Kandidatur, dass er keine Schonung zu erwarten hat, jedenfalls nicht aus den eigenen Reihen. Der Angegriffene kontert, er habe seine Anzeigepflichten, denen er als Abgeordneter unterliegt, erfüllt. Mehr musste und sollte er auch nicht preisgeben.

          Dumm nur, dass Gabriel, der heimliche Streber unter den Kanzlerkandidatenkandidaten, seine Einkommensverhältnisse veröffentlicht. Im parteiinternen Rennen gegen Steinbrück half ihm das jedoch nicht, da zählten eher gehaltene Vorträge. Manches vergisst die SPD ganz schnell, anderes nie.

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