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Pädophilie-Vorwürfe : Sexuelle Befreiung

  • -Aktualisiert am

„Es wurde geblasen, gewichst und gestreichelt“

Die Grünen sträuben sich, einen solchen Schritt zu tun. Anders als Bischof Zollitsch weigert sich der grüne Bischof Trittin, eine gesonderte Anlaufstelle für Opfer grüner Täter einzurichten. Dabei wäre dies enorm wichtig. Denn es gibt Opfer – auch bei den Grünen. Sie kommen aus WGs und Kinderläden oder aus der grünen Kommune Dachsberg in Nordrhein-Westfalen, die eine Art Konferenz- und Missbrauchszentrum war. „Es wurde geblasen, gewichst und gestreichelt“, schildern die damals 12- bis 13jährigen die Übergriffe dort. Und natürlich gibt es in und um die so genannte Indianer-Kommune Opfer. Sie wurde von einem grünen Pädosexuellen geleitet und fungierte als eine Art Verteiler für obdachlose Jugendliche – sie wurden direkt in die Wohnungen ebenfalls grüner Pädophiler gelotst.

Analysiert man die Grünen als Organisation, dann muss man nach dem institutionellen Einfluss der Päderasten und der Bedeutung der pädophilen Ideologie fragen.

Die Grünen waren als Partei durchsetzt von pro-pädophilen Gruppen aller Art. Es gab die so genannten Kinderrechtler, die dafür kämpften, auch Kinder sexuell zu befreien. Daneben traten grüne Knastgruppen auf, die vor den Verheerungen von Gefängnissen schützten. Dies ging so weit, dass man einen wegen der Vergewaltigung eines zweijährigen Kindes beschuldigten grünen Mandatsträger vor der Vollzugsantsalt bewahren wollte – weil dort ein „Mangel an Möglichkeiten“ herrsche, „wirklich menschliche Beziehungen herzustellen“.

Schließlich gab es die pädosexuellen Arbeitsgruppen der Partei. Sie nannten sich offen „Arbeitsgemeinschaft Schwule und Päderasten“. Parteiintern verniedlichte man sie gerne als „SchwuPis“. Sie forderten die Abschaffung des kompletten Sexualstrafrechts. Das hätte nicht nur bedeutet, schwulen Sex zu legalisieren, sondern auch sogenannten Sex mit Kindern und Schutzbefohlenen und Darstellungen sexueller Gewalt gegen Kinder straffrei zu stellen. Die Päderasten waren bei den Grünen keine Splittergruppe, sondern eine von der Bundestagsfraktion finanzierte Arbeitsgruppe, die ganz formell in die Parlamentsarbeit eingebunden war. Das heißt, sie konnte unmittelbar auf die grüne parlamentarische Willensbildung einwirken. Nie waren Sexualstraftäter näher am Gesetzgeber als bei den Grünen.

Wie wurden die Grünen ihre Pädos wieder los? Das ist die große Legende, an der sie gerade stricken. Volker Beck und andere führende Grüne stellen die Trennung von den Päderasten nämlich als tapferen Kampf gegen das Böse dar, als bewussten Akt der politischen Hygiene. Das ist bestenfalls Geschichtsklitterung. Die Päderasten wurden nicht etwa aktiv aus der Fraktion geworfen, sondern sie verließen sie von sich aus - „um künftig mehr in die Partei hineinzuagieren“, wie es ihr Frontmann Dieter Ullmann damals ausdrückte.

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