https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/olaf-scholz-erklaert-seine-china-reise-offener-und-klarer-austausch-18431634.html

„Offener und klarer Austausch“ : Darum geht es bei meiner Reise nach China

  • -Aktualisiert am

Peking 2019: Der damalige Finanzminister Olaf Scholz hält eine Rede in der Renmin Universität Bild: REUTERS

China ist und bleibt ein wichtiger Partner. Doch wenn sich China verändert, muss sich auch unser Umgang mit dem Land verändern. Gefragt sind Augenmaß und Pragmatismus. Ein Gastbeitrag.

          5 Min.

          Gut drei Jahre ist es her, dass meine Vorgängerin China zuletzt besucht hat. Drei Jahre, in denen die Herausforderungen und Risiken zugenommen haben – hier in Europa, in Ostasien und natürlich auch im deutsch-chinesischen Verhältnis. Drei Jahre, in denen sich die Welt tiefgreifend verändert hat. Einerseits wegen der Corona-Pandemie, zum anderen wegen Russlands Krieg gegen die Ukraine mit seinen schwerwiegenden Folgen für die internationale Ordnung, für die Energie- und Nahrungsmittelversorgung, für die Wirtschaft und Preise weltweit. Gerade weil business as usual in dieser Lage keine Option ist, reise ich nach Peking. Lange waren solche Treffen aufgrund der Covid-19-Pandemie und Pekings strenger Corona-Politik nicht möglich. Umso wichtiger ist das direkte Gespräch jetzt.

          Fünf Gedanken begleiten mich auf ­dieser Reise.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Mutmaßliche Spionageaktion : China protestiert gegen Abschuss seines Ballons

          Peking wirft den Vereinigten Staaten einen Angriff auf ein ziviles Luftschiff vor. Amerika will die Trümmer nachrichtendienstlich untersuchen. Das chinesisch-amerikanische Verhältnis erreicht einen neuen Tiefpunkt.
          Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer

          Eintracht Frankfurts Präsident : Fischer muss sein Amt ruhen lassen!

          Peter Fischer stellte seine Haltung und seine Rolle als Kämpfer gegen das Übel der Welt gerne in den Vordergrund seiner Auftritte. Daher hätte er sich nun sofort an die eigene Nase fassen müssen.
          Kaum schweres Gerät: Anwohner und freiwillige Helfer versuchen in Idlib, Verschüttete aus den Trümmern zu bergen.

          Erdbeben in Nordsyrien : Erst die Bomben, jetzt das Beben

          In Nordsyrien trifft das Desaster eine traumatisierte Bevölkerung, die von islamistischen Milizen beherrscht wird. Hoffnung auf internationale Hilfe hegt hier kaum jemand. Auch politisch ist das Land ein Katastrophenfall.