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Forsa-Umfrage : Nur vier Prozent halten Laschet für „führungsstark“

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Der CDU-Vorsitzende und mutmaßliche Kanzlerkandidat verlässt am 13. April eine Sitzung in Berlin. Bild: Reuters

Laschets Konkurrent um die Kanzlerkandidatur, Markus Söder, schnitt wesentlich besser ab. „Die Zahlen belegen, dass eine Mehrheit Laschet nicht für kanzlerfähig hält“, sagte der Chef des Meinungsforschungsinstituts, Manfred Güllner.

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          CDU-Chef Armin Laschet schneidet laut einer Umfrage im Duell um die Kanzlerkandidatur der Union sehr schlecht ab. Dies geht aus einer repräsentativen Befragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa hervor, aus der die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland zitieren.

          Demnach sind jeweils nur vier Prozent der Befragten der Meinung, dass Laschet „führungsstark“ und „dynamisch“ sei. Seinen Herausforderer, den CSU-Vorsitzenden Markus Söder, halten hingegen 57 Prozent für „führungsstark“und 36 Prozent für „dynamisch“.

          Für vertrauenswürdig halten Laschet zwölf Prozent, Söder 27 Prozent. 34 Prozent trauen Söder zu, dass er die anstehenden Probleme rechtzeitig erkennt. 30 Prozent meinen, dass er sie auch löse. Laschet trauen hingegen nur sechs Prozent zu, Probleme rechtzeitig zu erkennen, nur vier Prozent trauen ihm die Lösung dieser Probleme zu. An der Umfrage nahmen zwischen dem 7. und 10. April 2024 Befragte teil.

          „Die Zahlen belegen, dass eine Mehrheit Laschet nicht für kanzlerfähig hält“, sagte der Chef des Forsa-Instituts, Manfred Güllner. Mit ihm als Kanzlerkandidat würden die Chancen der Union deutlich sinken, das Kanzleramt zu halten. „Laschet fehlt die Bindekraft, die ein Kanzlerkandidat braucht.“

          Einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey nach sieht die Mehrheit der Bundesbürger die Bewerbung von CSU-Chef Markus Söder um die Kanzlerkandidatur der Union positiv. In der im Auftrag der „Augsburger Allgemeinen“ Umfrage erklären 58 Prozent der Befragten, es sei richtig, dass der bayerische Ministerpräsident seine Bereitschaft erklärt hat, Kanzlerkandidat der Union werden zu wollen. 30 Prozent der Deutschen halten Söders Griff nach der Spitzenkandidatur für falsch.

          Zwölf Prozent zeigten sich unentschieden bei der Frage, „Wie bewerten Sie, dass sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder bereiterklärt hat, bei der Bundestagswahl als Kanzlerkandidat für die Union anzutreten?“

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