NSU-Ermittlungsausschuss :
Fromm: Meine Mitarbeiter haben mich getäuscht

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Unter Druck: der scheidende Präsident des Verfassungsschutzes, Heinz Fromm
Der scheidende Verfassungsschutzpräsident Fromm fühlt sich von seinen Mitarbeitern „hinters Licht geführt“. Er schließe nicht aus, dass ein Referatsleiter etwas vertuschen wollte, sagte er vor dem NSU-Untersuchungsausschuss.

Der scheidende Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm schließt nicht aus, dass der Referatsleiter seines Amtes, der ihm gegenüber fälschlicherweise behauptet hatte, V-Leute-Akten zur Thüringer Neonazi-Szene ein dreiviertel Jahr vor dem Auffliegen der Zwickauer Terrorzelle vernichtet zu haben, etwas vertuschen wollte. Vor dem Bundestags-Untersuchungsausschuss sagte Fromm am Donnerstag auf die Frage, ob die Vordatierung der Schredderaktion auf Gedankenlosigkeit zurückgehe: „Ich warte das mal ab, das wäre die milde Variante.“ Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) setzte unterdessen einen Sonderermittler ein, der die Aktenvernichtung aufklären soll. Er beauftragte seinen Unterabteilungsleiter für Verfassungsschutz der Abteilung Öffentliche Sicherheit, Hans-Georg Engelke, mit den Untersuchungen.

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