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Clan-Kriminalität in NRW : Innenminister Reul fordert Härte

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen Bild: dpa

Das LKA Berlin veranlasst bereits Gefährderansprachen der Polizei im Fall Ghadban. Der Migrationsforscher wurde in der Vergangenheit massiv bedroht.

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          Nach den massiven Internet-Drohungen gegen den Migrationsforscher Ralph Ghadban spricht sich der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul von der CDU für ein noch konsequenteres Durchgreifen gegen kriminelle arabische Großfamilien aus. „Wir müssen derartigen Machtdemonstrationen der Clans Machtdemonstrationen des Staates entgegensetzen“, sagte Reul der F.A.S.

          Reiner Burger
          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Das Landeskriminalamt Berlin stellte den Wissenschaftler umgehend unter Personenschutz und veranlasste nach Informationen der F.A.S. bei den drei übelsten Hetzern in Gelsenkirchen, Essen und Berlin sogenannte Gefährderansprachen. Dieses Instrument wird sonst bei Dschihadisten, Hooligans oder Rechtsextremisten angewandt, denen die Polizei deutlich machen will, dass sie genau beobachtet werden, weil man ihnen Übergriffe zutraut. Drei Strafanzeigen hat Ghadban bei der Polizei gestellt, die sie bisher aber noch nicht an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet hat.

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