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Nordrhein-Westfalen : FDP-Vorsitzender Pinkwart zieht sich von allen Ämtern zurück

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Der stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Andreas Pinkwart zieht sich von allen politischen Ämtern zurück Bild: dpa

Der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende Andreas Pinkwart zieht sich von allen politischen Ämtern zurück. Der 50 Jahre alte Professor begründete dies mit neuen beruflichen Perspektiven: Er werde zum 1. April nächsten Jahres Rektor der Handelshochschule in Leipzig.

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          Der nordrhein-westfälische FDP-Vorsitzende Andreas Pinkwart zieht sich von allen politischen Ämtern zurück. Der 50 Jahre alte Professor begründete dies am Donnerstag in Düsseldorf mit neuen beruflichen Perspektiven. Er werde zum 1. April nächsten Jahres Rektor der Handelshochschule in Leipzig. Daher werde er auch seinen Sitz im nordrhein-westfälischen Landtag Ende März aufgeben, sagte Pinkwart.

          Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle reagierte mit Bedauern auf den Rückzug seines Stellvertreters. Pinkwart hatte angekündigt, beim Bundesparteitag der FDP im Mai auch nicht mehr für das Amt des stellvertretenden Bundesvorsitzenden zu kandidieren, das er derzeit ebenfalls innehat. „Ich bedaure seine Entscheidung, respektiere sie und kann zugleich verstehen, dass er sich dieser spannenden neuen Aufgabe in der Wissenschaft widmen will“, sagte Westerwelle am Donnerstag in Berlin. „Wir Liberale ... freuen uns auf viele weitere Impulse zur Wissenschaft und Bildung, jetzt aus einer anderen Aufgabe heraus.“

          Über einen Termin für die Wahl seines Nachfolgers als FDP-Chef in Nordrhein-Westfalen will Pinkwart nächste Woche mit dem Landesvorstand beraten. Pinkwart war bis zur Wahlniederlage der CDU-FDP-Koalition in Düsseldorf im Sommer stellvertretender Ministerpräsident. Nun ist die FDP in der Opposition. Pinkwart hatte bereits von 1994 bis 1997 an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Düsseldorf gelehrt und wurde 1998 als Professor an die Universität Siegen berufen.

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