https://www.faz.net/-gpf-a78af

„Nord Stream 2“ : Wie eine neue Stiftung die Fertigstellung der Pipeline sichern soll

Rohre für die Pipeline im Hafen Mukran auf Rügen Bild: dpa

Die Regierung in Mecklenburg-Vorpommern hat sich etwas Erstaunliches einfallen lassen, um die Gasleitung trotz der Sanktionsdrohungen Amerikas fertig zu bauen.

          3 Min.

          Nach langer Pause wird in der Ostsee wieder an der „Nord Stream 2“-Pipeline gebaut. Das Verlegeschiff „Fortuna“ hat ihren Hafen in Mecklenburg-Vorpommern verlassen und 2,6 Kilometer Rohre in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) verlegt, wie das Unternehmen „Nord Stream 2“ mitteilt. Es seien zudem noch etwa 120 Kilometer Pipeline in dänischen und etwa 30 Kilometer in deutschen Gewässern zu verlegen.

          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Es geht also wieder voran, und damit die Leitung trotz aller Kritik und Drohungen auch fertig wird, hat das Land Mecklenburg-Vorpommern sich etwas Erstaunliches ausgedacht.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Die HMS Defender bei ihrer Ankunft im Hafen von Odessa am 18. Juni

          Vorfall im Schwarzen Meer : Wollte die Royal Navy Russland provozieren?

          In Großbritannien verstärkt sich der Eindruck, dass die Royal Navy im Schwarzen Meer ein Zeichen setzen wollte. Moskau droht für Wiederholungen mit Bombenangriffen „nicht einfach in den Kurs, sondern auf das Ziel“.