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Vor Parteitag : Röttgen sieht CDU-Vorsitzenden als Kanzlerkandidaten

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Der Kandidat für den Vorsitz der CDU Deutschlands, Norbert Röttgen am 14. Dezember 2020 bei einer Diskussion im Konrad-Adenauer-Haus Bild: dpa

Am Samstag wählt die CDU ihren neuen Vorsitzenden. Für Norbert Röttgen, der mit Friedrich Merz und Armin Laschet im Rennen steht, ist jetzt schon klar, dass der Gewinner der nächste Kanzler werden soll.

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          CDU-Vorsitzkandidat Norbert Röttgen hat seinen Anspruch bekräftigt, im Falle einer Wahl auch Kanzlerkandidat werden zu wollen. Das Selbstverständnis der Partei sei, dass der Vorsitzende auch das Amt als Kanzlerkandidat übernehme, sagte der Außenpolitiker bei einem Gespräch in „Guten Morgen Deutschland“ von RTL am Donnerstag vor der Wahl zum CDU-Vorsitz. „Das wichtigste Ziel ist, dass der Unions-Kandidat der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland wird“. Mit dem potenziellen Konkurrenten der CSU, Markus Söder, will sich Röttgen nicht messen: „Wir sind die ersten Diener der Parteien, darum geht es. Und nicht um uns und unsere Egos.“ Die Entscheidung wird wahrscheinlich erst nach Ostern fallen.

          „Es gibt viel Arbeit“, sagte Röttgen. Die Partei brauche neuen Schwung, außerdem stehe direkt der Wahlkampf für die kommenden Landtagswahlen. Sein Plan nach einem Sieg: „Ich werde mich mit viel Energie, Schwung an die neue Arbeit machen.“ 2021 ist in Deutschland ein sogenanntes Superwahljahr mit sechs Landtagswahlen und der Bundestagswahl.

          Zur Wahl für den CDU-Vorsitz stellen sich neben Röttgen der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet und der CDU-Wirtschaftspolitiker und frühere Bundestagsfraktionschef Friedrich Merz. Wegen der Corona-Pandemie wird zum ersten Mal in Deutschland eine Parteiführung mit einem Online-Parteitag ermittelt.

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