https://www.faz.net/-gpf-93zqc

Zahlreiche Tote in Nigeria : Jugendlicher sprengt sich in Moschee in die Luft

  • Aktualisiert am

Der Nordosten Nigerias wird von einem schweren Anschlag erschüttert. Wieder trägt die Tat die Handschrift von Boko Haram.

          Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee im Nordosten Nigerias sind nach offiziellen Angaben mindestens 50 Menschen getötet worden. Mindestens 20 weitere Menschen seien bei dem Anschlag im Ort Mubi im Bundesstaat Adamawa während des Morgengebets verletzt worden.

          Der Attentäter sei ein Teenager gewesen, sagte Polizeisprecher Othman Abubakar am Dienstag. Er soll sich inmitten von Gläubigen in die Luft gesprengt haben. Der regionale Koordinator des Katastrophenschutzes, Idris Garga, bestätigte die Angaben. Damit trug der Anschlag die Handschrift der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram.

          Es ist der zweite schwere Anschlag der sunnitischen Fundamentalisten im Nordosten Nigerias binnen einer Woche. Vergangenen Mittwoch hatten sich vier Selbstmordattentäter in der Regionalhauptstadt Maiduguri in die Luft gesprengt. Dabei waren zwölf Menschen getötet worden

          Insgesamt sind bei Anschlägen und Angriffen von Boko Haram im Nordosten Nigerias und angrenzenden Gebieten mindestens 20.000 Menschen getötet worden. Die Gruppe will dort einen sogenannten Gottesstaat mit extrem strikter Anwendung des islamischen Rechts errichten.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Contra Tempolimit : Ein generelles Tempolimit bringt nichts

          Die Argumente für ein starres Tempolimit sind so schwach wie eh und je. Wahlweise heißt es, man müsse langsam fahren, um das Klima zu schützen oder Unfälle zu vermeiden. Bisweilen helfen Fakten. Ein Kommentar.

          Debatte über Fahrverbote : „Die Grenzwerte sind sogar noch zu hoch“

          In einer Stellungnahme halten mehr als hundert Lungenärzte die Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid für zu niedrig. Sie argumentieren, dass dann ja alle Raucher tot umfallen müssten. Der Physiologe Holger Schulz hält dagegen: Das sei naiv.

          Davos : Im Privatjet zur Klimarettung

          Der Klimaschutz soll im Zentrum des Weltwirtschaftsforums stehen. Doch die Teilnehmer reisen mit so vielen Privatjets an wie noch nie. Eine junge Klimaaktivistin macht es anders – und braucht für ihre Reise mehrere Tage.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.