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Helfen und kämpfen : Bekommt die Marine ihr Kampfschiff?

Bislang erst in der Simulation im Einsatz: Das Mehrzweckkampfschiff MKS 180 Bild: dpa

Die Marine soll mit ihren Schiffen nun nicht mehr nur helfen können, sondern auch kämpfen. Aber bleibt angesichts von Corona noch genug Geld dafür?

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          Nachdem die Marine seit rund 25 Jahren mit Schiffen operierte, die mehr fürs Retten und Helfen konzipiert sind als für den Kampf, stehen seit vergangenem Herbst mit den ersten Fregatten der Baden-Württemberg-Klasse wieder Schiffe zur Verfügung, bei denen der ursprüngliche Zweck einer Flotte stärker akzentuiert wird: Kampf auf hoher See. Gegen das Geschütz der Baden-Württemberg wirkt die 75-mm-Kanone der Vorgänger wie ein Kleinkalibergewehr. Bis zu 100 Kilometer weit kann das fast doppelt so große Geschütz der neuen Fregatte feuern.

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Dennoch sind auch diese neuen Fregatten nicht für das intensive Gefecht gerüstet. So besitzt die Baden-Württemberg praktisch keine Abwehrmöglichkeiten gegen angreifende Flugzeuge oder Raketen. Zur Abwehr von U-Boot-Attacken ist sie auf Bordhubschrauber angewiesen, die oft nicht fliegen können. So gelten die brandneuen Schiffe in der Marine als „bewaffnete Patrouillenboote“.

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