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Neues Gerät für die Luftwaffe : Was kommt nach dem Tornado?

Da weiß man, was man hat: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer im Cockpit eines Eurofighters Bild: dpa

Die Luftwaffe braucht neue Kampfflugzeuge, weil die Tornados in die Jahre kommen. Wieder einmal zeigt sich: Wunsch und Wirklichkeit klaffen bei militärischen Beschaffungen zuweilen auseinander.

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          Kampfflugzeuge gehören zum teuersten und empfindlichsten Gerät der Streitkräfte. Ein Stückpreis von 70 bis 100 Millionen Euro ist üblich, und da ist die Bewaffnung noch nicht eingerechnet. Deshalb sind Auswahlentscheidungen für einen neuen Flugzeugtyp eine heikle Angelegenheit.

          Peter Carstens
          Politischer Korrespondent in Berlin

          Die Luftwaffe hat mit ihren Flugzeugen nicht immer Glück gehabt. Am schlimmsten war es mit den Starfightern der amerikanischen Firma Lockheed, die seit den sechziger Jahren angeschafft wurden. Die einstrahligen Flieger wurden in der Bundeswehr „Witwenmacher“ genannt, weil so viele abstürzten.

          269 Flugzeuge, fast ein Drittel der Flotte, gingen durch Unfälle verloren, über 100 Luftwaffen-Piloten kamen im Laufe der Zeit ums Leben. Politischer Druck und Korruption bei der Auswahlentscheidung hatten einen hohen Preis gefordert.

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