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Neue Wehrbeauftragte : Högl spricht sich für Wehrpflicht aus

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Die neue Wehrbeauftragte des Bundestags Eva Högl von der SPD: Wehrpflicht könne vor rechtsextremistischen Tendenzen schützen. Bild: dpa

Die Aussetzung der Wehrpflicht bezeichnet Eva Högl als „Riesenfehler“. Eine Wiedereinführung könne auch vor rechtsextremistischen Tendenzen schützen.

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          Die neue Wehrbeauftragte Eva Högl will über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht debattieren. Die Aussetzung 2011 sei ein „Riesenfehler“ gewesen, sagte die SPD-Politikerin den Zeitungen der „Funke Mediengruppe“. Eine Wiedereinführung könne auch vor rechtsextremistischen Tendenzen schützen.

          Schon vor der Entscheidung zur Aussetzung habe es Befürchtungen gegeben, dass sich Rechtsextremismus in einer Berufsarmee stärker entwickelt als in einer Wehrpflichtarmee. Es tue der Bundeswehr sehr gut, „wenn ein großer Teil der Gesellschaft eine zeitlang seinen Dienst leistet“, sagte Högl. „Das erschwert es auch, dass sich Rechtsextremismus in der Truppe breitmacht.“ Darüber wolle sie im kommenden Jahr intensiv diskutieren. Thema solle dann auch sein, ob Männer und Frauen gleichermaßen dienen sollten.

          Zuletzt waren mehrere rechtsextremistische Vorfälle bei der Elitetruppe KSK bekanntgeworden. Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer zog Konsequenzen und löst Teile des KSK auf. Sie zeigte sich auch besorgt über das Verschwinden von großer Mengen Sprengstoff.

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