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Neue Wahl-Umfrage : AfD steigt, Union sinkt

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Profitiert von der Flüchtlingsdebatte: AfD-Kundgebung Ende September vor dem Potsdamer Landtag Bild: dpa

Von fünf auf sieben Prozent ist die Alternative für Deutschland in einer „Sonntagsfrage“ des Forschungsinstituts Forsa gestiegen – und das innerhalb einer Woche. Für die Wahlforscher liegen die Gründe auf der Hand.

          Die rechtspopulistische AfD profitiert nach einer neuen Umfrage immer stärker von der Flüchtlingsdebatte. Erstmals in diesem Jahr liegt sie in einem für die Zeitschrift „stern“ und den Sender RTL erhobenen wöchentlichen Wahltrend bei sieben Prozent. Das sind zwei Punkte mehr als in der Vorwoche. Die Union rutscht nach den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen einen Punkt auf 39 Prozent nach unten, wobei die CDU überproportional in Ostdeutschland verliert (minus 3,5 Punkte).

          Noch höher fällt der Verlust nach diesen Angaben für die CSU aus: Sie sackt um 5,3 Prozentpunkte ab. „Die Attacken des Ministerpräsidenten Horst Seehofer gegen die Kanzlerin treiben Wähler am rechten Rand der CSU in hohem Maße der AfD zu“, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner in einem Vorabbericht. In Bayern liege die AfD sogar bei neun Prozent, in Ostdeutschland käme sie gar auf zwölf Prozent, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre.

          In der Kanzlerpräferenz verliert Angela Merkel im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte und liegt nun bei 47 Prozent. Dieser schwächste Wert für sie in diesem Jahr sei auch darauf zurückzuführen, dass sich nur noch 63 Prozent der CSU-Anhänger für sie aussprächen, heißt es in dem Bericht. Den SPD-Vorsitzenden und Vizekanzler Sigmar Gabriel wünschen sich derzeit 15 Prozent der Wähler als nächsten Bundeskanzler. Die SPD selbst legt aber um einen Punkt auf 25 Prozent zu, während die Grünen und die Linkspartei jeweils einen Punkt auf dann neun Prozent verlieren. Für die Umfrage befragte Forsa vom 28. September bis zum 2. Oktober 2505 Wahlberechtigte.

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          Es gehe daher darum, einen kontrollierten Mechanismus auszuarbeiten, damit sich nicht bei jedem Schiff ein „quälender Prozess“ bei der Verteilung der Flüchtlinge entwickle, sagte der Bundesinnenminister. Die EU-Innenminister verhandeln dazu in Helsinki.

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