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Neue Umfrage : Union sackt auf 32 Prozent ab

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Ihre Beliebtheitswerte sinken – und mit ihr die der Union: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch im Kabinett Bild: dpa

So schlecht stand die Union in den Umfragen schon seit Jahren nicht mehr: Nach einer aktuellen Erhebung kommt sie nur noch auf 32 Prozent, die SPD legt leicht zu. Auch die AfD kann sich weiter verbessern.

          Die Union ist einer neuen Umfrage zufolge in der Wählergunst weiter abgesackt. CDU und CSU kamen in dem am Mittwoch veröffentlichten Wahltrend des Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders RTL nur noch auf 32 Prozent und damit auf den niedrigsten Wert seit Jahren.

          Die SPD legte demnach um einen Punkt auf 23 Prozent zu. Die Grünen sackten um einen Punkt auf elf Prozent ab, die Linkspartei verharrte bei acht Prozent. Die AfD legte in der Umfrage um einen Prozentpunkt auf 13 Prozent zu. Die FDP verlor dagegen einen Punkt und lag bei sechs Prozent.

          Für den Wahltrend befragte das Forsa-Institut vom 5. bis 9. September 2501 Bundesbürger. In der Union wird angesichts der schlechten Umfragewerte und der Schlappe bei der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern vor allem über den Kurs in der Flüchtlingspolitik gestritten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) steht deshalb erheblich unter Druck.

          In Mecklenburg-Vorpommern war die CDU mit nur noch 19 Prozent hinter der AfD erst auf dem dritten Platz gelandet. Am kommenden Sonntag wird in Berlin ein neues Abgeordnetenhaus gewählt.

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