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Gegen Sprengstoffanschläge : Hecken schützen

  • -Aktualisiert am

Besonders gegen die Druckwellen der Detonation schützen Heckengewächse. Bild: Robert Schlesinger/dpa

Stahlpoller zum Schutz vor Terrorangriffen gehören inzwischen zum Stadtbild – doch gegen Explosionen sind sie wirkungslos. Aber wie soll man Gebäude und Plätze gegen Sprengstoffanschläge sichern? Pflanzen wie Thujen und Eiben könnten helfen.

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          Es war im August 2016, als Thomas de Maizière (CDU) die Bürger zur Vorsorge mahnte. Es sei vernünftig, sich angemessen und mit kühlem Kopf auf Krisenszenarien vorzubereiten, sagte der damalige Innenminister und empfahl den Deutschen, sich Nahrungsmittelvorräte für zehn Tage anzulegen. Die Opposition warf ihm Panikmache vor. Doch de Maizière erklärte, neue Gefahren durch Terrorismus, Cyber-Angriffe oder einen bewaffneten Konflikt in Europa machten es erforderlich, dass sich die Bevölkerung so lange selbst mit Essen und Wasser versorgen könne, bis die staatlichen Hilfsmaßnahmen griffen.

          Mit diesen Aussagen hatte der Minister die öffentliche Diskussion über das neue Konzept der Bundesregierung zum Schutz der Zivilbevölkerung auf einen kleinen Aspekt begrenzt. Doch weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit arbeitet das Innenressort seit dem Sommer 2016 an einer Reihe von Maßnahmen, mit denen sich Deutschland für den Notfall wappnen will.

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