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Neue Fraktionen im Bundestag : Das unterscheidet die jungen Grünen von der jungen AfD

  • -Aktualisiert am

Im Bundestag sitzen die Abgeordneten der Grünen und der AfD weit auseinander. Dabei ist ihre Geschichte im Parlament durchaus vergleichbar. Oder doch nicht? Bild: dpa

Als die Grünen in den Bundestag einzogen, galten sie nur als die ungezogenen Kinder des Bürgertums. Der Einzug der AfD ruft hingegen Hassgefühle statt „nur“ Zorn hervor – warum? Ein Vergleich.

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          Im März 1983 wurde eine neue politische Kraft in den Bundestag gewählt: die Grünen, die sich gerne auch Anti-Parteien-Partei nannten. Bis dahin war in der deutschen Politik eine Konzentration des Parteiensystems registriert worden. Seit 1957 hatte es nur drei Fraktionen im Bundestag gegeben: CDU/CSU, SPD, FDP. Die rechtsextreme NPD war 1969 knapp gescheitert.

          Die neuen Abgeordneten der Grünen waren zumeist junge Leute, die sich im Kampf gegen Kernkraftwerke und Nato-Atomraketen engagiert und bei Demonstrationen auch gegen Gesetze verstoßen hatten. Auch Linksradikale waren dabei und solche, die von den anderen Parteien als linksradikal angesehen wurden. Anwälte unter den Gründungsmitgliedern – Otto Schily, Hans-Christian Ströbele – hatten Terroristen der „Roten Armee Fraktion“ verteidigt. Das Image der Grünen war davon geprägt: ein linkes Projekt eben.

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