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Neue Einreiseregeln : Das ändert sich zum 1. August

  • Aktualisiert am

Corona-Check: Ein Beamter der Bundespolizei kontrolliert am 2. Juli eine Reisende aus Sankt-Petersburg am Flughafen Berlin-Schönefeld. Bild: dpa

Ab Sonntag gilt eine neue Verordnung, mit deren Hilfe die steigenden Corona-Infektionszahlen wieder eingedämmt werden sollen. Das Wichtigste im Überblick.

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          Strengere Testpflichten bei der Einreise nach Deutschland sollen eine Corona-Ausbreitung zum Ende der Sommerferien verhindern. Das sind die Kernpunkte der Neuregelung, die ab Sonntag greift:

          Wer muss sich testen lassen?

          Alle Menschen ab zwölf Jahren müssen künftig bei der Einreise belegen können, dass bei ihnen das Übertragungsrisiko verringert ist: mit dem Nachweis einer Impfung, einem Nachweis als Genesener oder einem negativen Testergebnis. Diese Vorgabe gab es schon für alle Flugpassagiere, nun gilt sie auch für Einreisen per Auto, Bahn oder Schiff.

          Was gilt bei Einreisen aus Virusvariantengebieten?

          Bei einem Aufenthalt in Gebieten mit neuen, besorgniserregenden Virusvarianten ist ein Testnachweis Pflicht. Nachweise als Genesener oder Geimpfter reichen in diesem Fall nicht.

          Wo wird kontrolliert?

          „Stichprobenhafte“ Überprüfungen durch die Behörden sind jederzeit möglich. Flugreisende müssen der Airline den Nachweis schon vor dem Start zeigen, in grenzüberschreitenden Zügen soll es auch während der Fahrt möglich sein. Grenzkontrollen aller Autos sind nicht geplant. Den jeweiligen Nachweis muss man bei der Einreise also immer dabei haben.

          Welche Vorgaben gibt es für Tests?

          Schnelltests dürfen bei der Einreise in Deutschland höchstens 48 Stunden alt sein, PCR-Tests 72 Stunden. Für Schnelltests verkürzt sich die Frist bei Virusvariantengebieten auf 24 Stunden. Im Ausland sind Schnelltests oder PCR-Tests möglich – allerdings auf eigene Kosten. 

          Auf welcher Grundlage werden Risikogebiete klassifiziert?

          Künftig gibt es statt drei nur noch zwei Kategorien für weltweite Regionen mit höherem Infektionsrisiko. Neben den Virusvariantengebieten sind dies „Hochrisikogebiete“ mit besonders hohen Fallzahlen. Ein Indiz: eine Sieben-Tage-Inzidenz von „deutlich mehr als 100“. Betrachtet werden sollen aber auch andere Faktoren.

          Wann muss ich in Quarantäne?

          Rückkehrer aus Hochrisikogebieten müssen zehn Tage lang in Quarantäne, Sie kann frühestens ab dem fünften Tag mit einem negativen Test beendet werden. Für Kinder unter zwölf endet die Quarantäne generell nach dem fünften Tag nach Einreise. Geimpfte und Genesene müssen nicht in Quarantäne. Bei Virusvariantengebieten gilt weiterhin eine in der Regel nicht verkürzbare Quarantäne von 14 Tagen.

          Wie zeige ich meine Rückkehr aus Corona-Hotspots an?

          Urlauber aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebieten müssen sich weiter beim amtlichen digitalen Einreiseportal anmelden. Auch Test-, Impf- oder Genesenennachweise sind dort hochzuladen, sobald man sie hat.

          Was droht bei Verstößen?

          Bußgelder – etwa wenn der Pflicht nicht nachgekommen wird, sich sich anzumelden, Nachweise nicht vorgelegt werden oder man nicht in Quarantäne geht. Auch Verkehrsunternehmen drohen Bußgelder bei Verstößen. Bei schwerwiegenden Verstößen können die Bußgelder bis zu 25.000 Euro betragen.

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