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Erbe des Altkanzlers : Nachlass von Helmut Kohl kommt in eigene Stiftung

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Was geschieht mit seinem Nachlass? Helmut Kohl, im Jahr 2007. Bild: EPA

1998 sandte Helmut Kohl der Konrad-Adenauer-Stiftung einen Transporter voller Handakten. 2010 ließ er sie wieder abholen. Nun verrät ein Anwalt, was mit seinem Nachlass geschehen soll.

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          Für den Nachlass von Helmut Kohl wird nach Angaben des Anwalts Stephan Holthoff-Pförtner eine eigene Stiftung gegründet. Näheres dazu werde aber vor der Beerdigung des Altkanzlers nicht mitgeteilt. Wie der Prozess genau gestaltet werde, sei noch nicht klar, sagte Holthoff-Pförtner der Zeitschrift „Focus“, die am 24. Juni erscheint. „Vor der Beisetzung werde ich die Frage, wie die Stiftung gestaltet wird, nicht diskutieren. Aber es ist völlig klar, dass sie kommen wird“, sagte der Anwalt von Kohls Witwe, Maike Kohl-Richter.

          „Als ich 2014 auf Bitten Helmut Kohls in die Sendung mit Günther Jauch gegangen bin, war klar, dass ich dort erläuterte, dass es eine Stiftung geben wird, die das geistige und politische Erbe Kohls betreuen soll“, sagte Holthoff-Pförtner. Kohl-Richter vertrete die Auffassung, dass der Nachlass in Historiker-Hände gehöre.

          Helmut Kohl hatte nach seiner Abwahl als Bundeskanzler 1998 der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung einen Transporter voller Handakten für ihr Archiv in Sankt Augustin bei Bonn zukommen – aber 2010 wieder abholen lassen.

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