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Nach AfD-Nominierung : Otte lässt Posten als Werteunion-Chef ruhen

  • Aktualisiert am

Max Otte Bild: EPA

Max Otte lässt „aus Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten“ seinen Posten als Werteunion-Chef vorerst ruhen. Die AfD hatte ihn als Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl nominiert.

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          In der Kontroverse um seine Nominierung für das Bundespräsidentenamt durch die AfD übt der Chef der Werteunion, Max Otte, das Amt vorerst nicht mehr aus. „Aus Respekt vor dem Amt des Bundespräsidenten und seiner Würde lasse ich mein Amt als Vorsitzender der Werteunion sowie alle anderen parteipolitischen Aktivitäten bis nach der Wahl der Bundesversammlung am 14. Februar 2022 ruhen“, hieß es in einer Erklärung Ottes, die am Mittwoch von der Werteunion verbreitet wurde.

          „Die Amtsgeschäfte werden in dieser Zeit von den stellvertretenden Vorsitzenden geführt und wahrgenommen“, erklärte Otte weiter. „Unmittelbar nach der Wahl wird der Vorstand der Werteunion über das weitere Vorgehen beraten.

          Otte war am Montag von der AfD-Spitze als Kandidat für die Bundespräsidentenwahl am 13. Februar nominiert worden. Forderungen aus seiner eigenen Partei, der CDU, dies abzulehnen, wies er zurück. Daraufhin entschied der CDU-Bundesvorstand am Dienstagabend, dass Otte bis zur Entscheidung eines Parteigerichts über den Fall „mit sofortiger Wirkung und bis auf weiteres vorläufig ausgeschlossen“ wird, wie Generalsekretär Paul Ziemiak sagte.

          Otte teilt der Deutschen Presseagentur mit, er habe die Entscheidung des CDU-Vorstands zur Kenntnis genommen. Zugleich erklärte er: „Sollte die CDU noch einen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten nominieren, der sich aktiv dafür einsetzt, die Spaltung des Landes zu überwinden, ziehe ich meine Kandidatur zurück.“ Die CDU hat sich entschieden, keinen eigenen Kandidaten aufzustellen, sondern bei der Bundesversammlung Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier zu unterstützen.

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