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Syrien-Rückkehrer : Polizei nimmt mutmaßlichen IS-Kämpfer in Frankfurt fest

  • Aktualisiert am

Polizisten am Frankfurter Flughafen Bild: dpa

Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat ist am Frankfurter Flughafen ein 18 Jahre alter Mann festgenommen worden. Er war im Oktober über die Türkei nach Syrien gereist.

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          Die deutsche Polizei hat einen aus der Türkei abgeschobenen mutmaßlichen IS-Kämpfer festgenommen. Der 18 Jahre alte Mann sei am Montag am Frankfurter Flughafen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat festgenommen worden, teilte die Frankfurter Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.

          Der in Nordhessen geborene Mann soll nach Angaben der Ermittler im vergangenen Oktober mit zwei weiteren Männern und einer Frau über die Türkei nach Syrien gereist sein, um sich dem extremistischen Islamischen Staat (IS) anzuschließen. Ende Februar sei er beim Grenzübertritt in die Türkei festgenommen worden.

          Die Sicherheitsbehörden haben in Deutschland nach Angaben des Bundesinnenministeriums etwa 270 Gefährder im Visier, die sie der Islamisten-Szene zurechnen. Als Gefährder würden Personen eingestuft, denen man Straftaten von erheblicher Bedeutung zutraue.

          Nach Angaben von Innenminister Thomas de Maiziere sind etwa 650 Personen aus Deutschland in die Krisengebiete rund um Syrien ausgereist, um sich dort womöglich an den Kämpfen des IS zu beteiligen. Davon sei etwa ein Drittel wieder nach Deutschland zurückgereist. Die Zurückgereisten fielen aber nur zum Teil in die Rubrik der Gefährder.

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