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Aus dem Allgäu nach Syrien : Ich wollte nur helfen

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Die Angeklagte Andrea B. wird am 25.Februar 2015 in München von Polizeibeamten an ihren Platz auf der Anklagebank geführt. Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau, die erst 2012 zum Islam konvertiert war, die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Bild: dpa

Die junge Frau aus dem Allgäu war Katholikin, bevor sie 2012 zum Islam konvertierte. Mit ihren kleinen Töchtern soll sie in den Krieg nach Syrien gezogen sein. Jetzt hat sie vor Gericht in München ihre Reise ins Kampfgebiet verteidigt.

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          Eine junge Islamistin aus dem Allgäu hat vor dem Münchner Landgericht den Vorwurf zurückgewiesen, sie habe sich aktiv am syrischen Bürgerkrieg beteiligen wollen.

          Sie verteidigte ihre Reise in das umkämpfte Land, bei der sie ihre beiden kleinen Töchter mitnahm, als humanitäres Engagement. Sie habe helfen wollen, sagte die 30 Jahre alte Frau beim Prozessauftakt am Mittwoch.

          Sie gestand aber ein, im Besitz von Waffen gewesen zu sein. Diese habe sie jedoch nur zu ihrem eigenen Schutz gehabt. Sie habe niemanden vorsätzlich töten wollen. „Ich wollte mich nicht verteidigen müssen“, betonte sie.

          Die Staatsanwaltschaft wirft der Frau, die erst 2012 zum Islam konvertiert war, die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor. Sie habe sich in Syrien - und zwar als Zweitfrau eines Terroristen - 2014 der Al-Nusra-Front angeschlossen, dem syrischen Al-Qaida-Ableger.

          Die Frau sei bereit gewesen, die Waffen gegen Soldaten der syrischen Armee einzusetzen, um diese zu töten.

          Die Frau, die schwarz gekleidet und mit einem dunkel-türkisen Kopftuch vor Gericht erschien, sagte, sie habe in Syrien nur beim Verteilen von Hilfsgütern an die Bevölkerung geholfen.

          Auch ihr Zweitmann - laut Anklage ein selbsternannter „Gotteskrieger“ - habe in diesen Monaten an keinen Kämpfen teilgenommen. „Ich wollte einfach den Menschen helfen. Mir ging es einfach nur um die Menschen.“

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