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Anschläge auf Moscheen : Feuer und kein Aufschrei

Begegnung in der Teestube der Hagener IGMG-Moschee Bild: Daniel Pilar

Immer wieder werden islamische Einrichtungen in Deutschland bedroht und angegriffen. Meist führt die Spur ins rechtsextreme Milieu. Wie gehen die Muslime damit um?

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          Die Spuren des Feuers, das im Durchgang zu den Räumen der Islamischen Gemeinschaft Milli-Görüs in Hagen brannte, sind verschwunden. „Wir haben frisch gestrichen“, sagt Ömer Oral. Der 30 Jahre alte Vorsitzende der Moscheegemeinde zeigt auf die sechs Mülltonnen in der Ecke. Dort habe der Täter an einem Samstagmorgen im Mai den Brand gelegt. „Eine Stunde später wären hier viele Kinder gewesen“, sagt Oral.

          Im zweiten Stock sind die Unterrichtsräume, darüber mehrere Wohnungen. Am Landgericht Hagen ist nun der 52 Jahre alte Udo K. aus Castrop-Rauxel wegen versuchten heimtückischen Mordes mit gemeingefährlichen Mitteln in Tateinheit mit besonders schwerer Brandstiftung angeklagt.

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