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Ost- und Westdeutschland : Einheit in Vielfalt ist das Ziel

  • -Aktualisiert am

Mike Mohring ist Landesvorsitzender der Thüringer CDU. Bild: dpa

Den Wiederaufbau der ostdeutschen Gesellschaft findet der Thüringer CDU-Vorsitzende Mike Mohring bewundernswert. Doch gleichwertige Lebensstandards sind noch lange nicht erreicht. Ein Gastbeitrag.

          3 Min.

          Am 9. November 2019 wird es 30 Jahre her sein, dass die friedliche Revolution in der DDR die Mauer hinwegfegte. Länger, als dieses Symbol der SED-Diktatur stand. Genauso lange bemühen sich die Deutschen in den alten und den 1990 wiedererstandenen Ländern Ostdeutschlands, die Folgen von 40 Jahren deutscher Teilung und der sozialistischen Diktatur zu überwinden. Hinter den Bürgern der ostdeutschen Länder liegt ein schwieriger, oft mit persönlichen Opfern verbundener, aber vor allem bewundernswerter Veränderungs- und Aufbauprozess.

          Die Bürger der ostdeutschen Länder empfinden sich weit überwiegend als Gewinner der deutschen Einheit. Doch auch wenn die 40 Jahre DDR für einen wachsenden Anteil der Bürger nur noch Geschichte oder verblassende Erinnerung sind, wirken sie auf vielfältige Weise nach. Zwar gibt es in ganz Deutschland strukturell stärkere und schwächere Regionen. Doch noch immer gehören die im Westen häufiger zu den stärkeren und im Osten häufiger zu den schwächeren. Viele Regionen Ostdeutschlands haben mit Abwanderung und Überalterung zu kämpfen. Im Lohngefüge bestehen Unterschiede fort. Die jetzt in die Rente gehende Generation spürt bereits die Folgen des Transformationsprozesses nach 1990.

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