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Mittel von Astra-Zeneca : Dann lieber nicht geimpft?

Der Impfstoff von Astra-Zeneca Bild: Reuters

Etliche Ärzte und Pfleger wollen den Impfstoff von Astra-Zeneca nicht verabreicht bekommen. Haben sie eine andere Option? Und was bedeutet das für die Impfkampagne?

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          Der Corona-Impfstoff von Astra-Zeneca hat gerade keinen besonders guten Ruf. Gegen die Virusvariante, die vor allem in Südafrika verbreitet ist, soll er laut vorläufigen Studien nicht gut wirken – so schlecht sogar, dass die Regierung Südafrikas das Impfprogramm abgebrochen hat. Darüber hinaus klagen hierzulande viele Geimpfte über teils starke Impfreaktionen.

          Kim Björn Becker

          Redakteur in der Politik.

          Weil das Vakzin in Deutschland nur für Personen bis 64 Jahre zugelassen ist, werden derzeit vor allem Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit dem Präparat geimpft. Neben ihnen gehören noch Pflegebedürftige und Personen über 80 Jahre zur Gruppe mit der höchsten Priorität beim Impfen. Doch diesen sind derzeit die knappen mRNA-Impfstoffe von Biontech und Moderna vorbehalten, bei denen es keine Einschränkungen hinsichtlich des Alters der Impflinge gibt. Die Vakzine gelten auch als verträglicher als das Präparat von Astra-Zeneca.

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