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Kölner Missbrauchsskandal : Eine Apostolische Visitation bei Kardinal Woelki

Genießt in Rom kein Vertrauen mehr: Kardinal Woelki Bild: AFP

Die Vertrauenskrise im Erzbistum Köln hat sich zugespitzt, die Gemeinden implodieren. Bringt jetzt die Untersuchung des Vatikans Licht ins Dunkel des Missbrauchsskandals?

          6 Min.

          Hat der Vatikan Wichtiges zu vermelden, tut er das in der Regel an einem Freitag. Zumeist geben die Pressestelle des Vatikans und das Sekretariat der Bischofskonferenz Schlag zwölf gleichzeitig bekannt, dass der Papst einen neuen Bischof ernannt hat. Wenig später erklingen in der entsprechenden Stadt die Glocken des Doms.

          Daniel Deckers
          in der politischen Redaktion verantwortlich für „Die Gegenwart“.
          Thomas Jansen
          Redakteur in der Politik.

          Am vergangenen Freitag machte allerdings eine andere Nachricht die Runde: Es war nicht von einem neuen Bischof die Rede, sondern vom Kölner Kardinal Woelki. Denn der müsse sich auf eine „Apostolische Visitation“ einstellen. Überdies müssten er und die drei ranghohen Geistlichen, denen in dem von Woelki in Auftrag gegebenen Missbrauchsgutachten „Pflichtverletzungen“ nachgewiesen worden waren, sich auf eine Untersuchung „eventueller Fehler“ einstellen.

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