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Gespräch mit Ambergs OB : „Der eine oder andere entwickelt Angst“

Ambergs Oberbürgermeister Michael Cerny (CSU) Bild: dpa

Nach den Vorfällen vom vergangenen Samstag bangt Amberg um seinen Ruf. Oberbürgermeister Michael Cerny verteidigt seine Stadt und ihre Bürger.

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          Herr Cerny, haben Sie Angst, dass Amberg zu einem Symbol für Ausländerkriminalität wird – so wie Köln in der Silvesternacht?

          Angst ist das falsche Wort. Wenn man die Berichterstattung sieht, gibt es aber schon Befürchtungen, da sie unserer Stadt überhaupt nicht gerecht wird.

          Einige Bürger Ihrer Stadt sagen, dass sie die ganze Aufregung für übertrieben halten. Andere sagen, dass sie schon Angst haben, in bestimmte Viertel zu gehen. Was meinen Sie dazu?

          Es gibt keine Viertel, in die man nicht gehen kann, aber umgekehrt ist es doch überall so, dass man als Eltern auch froh ist, wenn die Kinder zum Beispiel nachts nicht alleine heimgehen. Das ist ganz normal. Aber der eine oder andere sieht die Berichterstattung und entwickelt Angst. Das ist ja auch menschlich, für manche ist das vielleicht auch ein Schutz. Wenn ich mit den Leuten rede, bin ich sehr stolz, wie souverän die Amberger mit der Situation umgehen. Da ist die Amberger Welt viel stabiler, als das, was in manchen Medien kolportiert wird.

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