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Zukunft von Friedrich Merz : Keine Versöhnung, sondern eine Kampfansage

Offene Kampfansage an Armin Laschet und Angela Merkel: Friedrich Merz Bild: AFP

Nach seiner Niederlage bietet Friedrich Merz dem künftigen Parteichef Armin Laschet an, Wirtschaftsminister in Merkels Kabinett zu werden. Ein Zeichen der Befriedung ist das nicht.

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Friedrich Merz hat nicht lange gefackelt. Seine Niederlage im Ringen um den CDU-Vorsitz war kaum besiegelt, da veröffentlichte er eine Botschaft, wie er sich seine künftige Rolle in der Politik vorstelle. „Dem neuen Parteivorsitzenden Armin Laschet habe ich angeboten, in die jetzige Bundesregierung einzutreten und das Bundeswirtschaftsministerium zu übernehmen.“ Man weiß gar nicht, welches dagegen sprechende Argument das meiste Gewicht hat, so viele gibt es.

          Eckart Lohse
          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Erstens: Angela Merkel, seine langjährige Gegnerin, würde Merz kaum in ihre Regierung aufnehmen. Zweitens: Der Platz ist besetzt, Merkel würde ihren Vertrauten Peter Altmaier sicher nicht am Ende der Legislaturperiode für Merz opfern. Drittens: Laschet wird seine Zeit als Vorsitzender kaum damit beginnen wollen, mit der Kanzlerin über die Zusammensetzung ihrer Regierung zu streiten. Viertens: Soll ein Wahlverlierer eine Belohnung bekommen, nur damit er friedlich ist? Nein, das war kein Angebot von Merz, das war eine Kampfansage. 

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