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Zukunft der EU : Merz gegen „zentralisiertes Europa“

  • -Aktualisiert am

Friedrich Merz Bild: Frank Röth

In der Union gibt es immer schon Kritik an der Europapolitik der Bundeskanzlerin. Ihr alter Gegner Friedrich Merz hat jetzt einiges auf den Punkt gebracht.

          2 Min.

          Friedrich Merz wirft der Bundesregierung sowie seiner Partei, der CDU, Fehler in der Europapolitik vor. Im Gespräch mit der F.A.S. rügt er zugleich „Zentralisierungstendenzen“ in Brüssel und fordert eine neue europapolitische Debatte in der Union.

          Konrad Schuller
          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Merz’ Kritik an der deutschen Europapolitik zielt auf zwei zentrale Maßnahmen im Kampf gegen Corona. Erstens auf die billionenschweren EU-Finanzhilfen, die unter Beteiligung von Bundeskanzlerin Angela Merkel 2020 beschlossen wurden und es der EU erlauben, eigene Schulden zu machen. Manche glauben, das führe in eine „Schuldenunion“, und Merz schließt sich dieser Deutung an. „Mit diesem Fonds wird die Perspektive eröffnet, dass die EU auch in normalen Zeiten eigene Schulden aufnimmt“, sagte er. „Ich sehe das als reale Gefahr.“

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