https://www.faz.net/-gpf-a7iza

Aktuelle Umfrage : Mehrheit hält keinen der CDU-Vorsitzkandidaten für kanzlertauglich

  • Aktualisiert am

Eine Bildkombo zeigt die drei Kandidaten für den CDU-Parteivorsitz Norbert Röttgen (l-r) Friedrich Merz und Armin Laschet. Bild: dpa

Selbst unter den Anhängern der Union werden Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen offenbar nicht als geeignete Regierungschefs gesehen. Die meisten Deutschen favorisieren Markus Söder.

          1 Min.

          Unmittelbar vor der Wahl des neuen CDU-Vorsitzenden hält eine Mehrheit der Deutschen keinen der drei Bewerber für kanzlertauglich. Im neuen ZDF-„Politbarometer“ erklärten nur jeweils 29 Prozent der Teilnehmer, Norbert Röttgen oder Friedrich Merz sei als Kanzler geeignet, wie der Sender am Freitag mitteilte. Armin Laschet halten demnach 28 Prozent für kanzlertauglich. Selbst bei Anhängern der Union wird den Angaben zufolge keiner der drei als geeigneter Regierungschef gesehen.

          Der CDU-Parteitag beginnt am Freitagabend und wählt am Samstag digital den neuen Vorsitzenden. Es kandidieren der frühere Unionsfraktionsvorsitzende Merz, der frühere Bundesumweltminister Röttgen und NRW-Ministerpräsident Laschet.

          Bei der Frage, welcher der Kandidaten am ehesten die CDU erfolgreich in die Zukunft führen kann, liegen alle drei Männer in der Umfrage nah beieinander. 28 Prozent der Befragten nannten Merz als Favoriten, für Laschet sprachen sich ebenfalls 28 Prozent aus und für Röttgen 24 Prozent. Unter Unions-Anhängern liegt Merz mit 37 Prozent vorne, es folgen Röttgen (26 Prozent) und Laschet (25 Prozent).

          Beim Blick auf andere potentielle Kanzler und Kanzlerinnen liegt laut „Politbarometer“ Markus Söder vorne: Den CSU-Vorsitzenden halten 54 Prozent für kanzlertauglich. Den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz halten 45 Prozent für geeignet, bei Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sind es 32 Prozent. Der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck kommt auf 28 Prozent Zustimmung, seine Ko-Vorsitzende Annalena Baerbock auf 22 Prozent.

          Für das „Politbarometer“ hatte die Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF von Dienstag bis Donnerstag dieser Woche 1262 zufällig ausgewählte Wahlberechtigten befragt. Die statistische Fehlertoleranz wurde mit plus/minus zwei bis drei Prozentpunkten angegeben.

          F+Newsletter – das Beste der Woche auf FAZ.NET

          Samstags um 9.00 Uhr

          ANMELDEN

          Weitere Themen

          Das steckt hinter dem Rechtsstreit Video-Seite öffnen

          Polen und die EU : Das steckt hinter dem Rechtsstreit

          EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki kamen sich bei der Aussprache im EU-Parlament am Dienstag nicht entgegen.

          Topmeldungen

          Für ihr seit 2014 laufendes Projekt „100Jährige“ lichtet  die Fotografin Katharina Alt, selbst Jahrgang 1980,   hundertjährige oder noch ältere Menschen ab, vor allem in München.   Die ehemalige Schauspielerin Agnes Seuss posiert  hier lachend in Weiß, sie wurde  am 22. Juni 1915 geboren.

          Psychologie des Alters : Hundert und glücklich

          Immer mehr Menschen werden älter als 100 Jahre. Was Hundertjährige glücklich macht, wie sie die Pandemie erlebten und warum es sich lohnen kann, auf einer Insel zu leben, erzählt die Alterspsychologin Daniela Jopp.
          Der steigende Meeresspiegel bedroht küstennahe Stützpunkte. Dutzende amerikanischer Marinestützpunkte weltweit sind davon betroffen. (Aufnahme eines Nato-Manövers 2018 in Norwegen)

          „Grüne“ Streitkräfte : Die NATO stellt sich dem Klimawandel

          Die NATO kann die möglicherweise dramatischen Konsequenzen des Klimawandels für die Sicherheitspolitik nicht mehr länger ignorieren. Sogar die eigenen Streitkräfte sollen „ergrünen“. Ein Gastbeitrag.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.