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Nur noch acht Jahre? : Mehrheit für begrenzte Amtszeit von Bundeskanzlern

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Rekordhalter unter sich: Altbundeskanzler Helmut Kohl und die damalige CDU-Vorsitzende Angela Merkel im Januar 2001 in Bremen Bild: dpa

Mehr als 60 Prozent der Deutschen sind laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov dafür, die Amtszeit von Bundeskanzlern zu begrenzen. Nur 24 Prozent sprachen sich dagegen aus.

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          Eine klare Mehrheit der Deutschen ist dafür, die Amtszeit von Bundeskanzlern auf acht Jahre zu begrenzen. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 61 Prozent dafür und nur 24 Prozent dagegen aus; 15 Prozent machten keine Angaben. Ein Kanzler oder eine Kanzlerin kann in Deutschland unbegrenzt wiedergewählt werden. Angela Merkel scheidet nach der Bundestagswahl im September nach 16 Jahren aus dem Amt. Sie tritt nicht mehr als Kandidatin für das höchste Regierungsamt an. Auch Helmut Kohl war 16 Jahre Bundeskanzler. In den USA ist die Amtszeit eines Präsidenten dagegen auf zwei Mal vier Jahre begrenzt.

          Unter den Anhängern der AfD ist der Wunsch nach einer begrenzten Amtszeit mit 80 Prozent besonders hoch, bei den Wählern der Union mit 48 Prozent besonders niedrig. Dazwischen liegen die Anhänger der Linkspartei (74 Prozent), der FDP (70), derSPD (67) und der Grünen (59). Der Rest der Stimmen verteilte sich unter anderem auf Nichtwähler (56) und sonstige Parteipräferenzen (71).

          Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion Michael Theurer hält eine Begrenzung der Amtszeit ebenfalls für sinnvoll. Es sei wichtig, um „Verkrustungen zu verhindern“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

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