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Im Umfeld von Olaf Scholz : Mehrere Coronafälle in Kanzler-Delegation nach Afrika-Reise

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Pretoria: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), verabschiedet sich am 24. Mai von Matamela Cyril Ramaphosa, dem Präsidenten Südafrikas Bild: dpa

Im Umfeld des Bundeskanzlers ist es nach seiner Afrika-Reise zu mehreren Coronafällen gekommen. Scholz reiste anschließend nach Davos – mehrmals täglich getestet, wie ein Sprecher betonte.

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          Nach der Afrika-Reise von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist es im Umfeld des Kanzlers zu mehreren Coronafällen gekommen. Es wurden unter anderem seine Büroleiterin Jeanette Schwamberger, sein außenpolitischer Chefberater Jens Plötner und Regierungssprecher Steffen Hebestreit positiv auf das Coronavirus getestet, wie der „Tagesspiegel“ am Sonntag berichtete. Die Bundesregierung bestätigte mehrere Fälle, nannte aber keine Details.

          „Es ist zutreffend, dass im Nachgang zur Reise des Bundeskanzlers nach Afrika Teilnehmer der offiziellen Delegation PCR-positiv auf Corona getestet worden sind“, teilte ein Regierungssprecher auf AFP-Anfrage mit. Er verwies darauf, dass „die während der Reise und nach Rückkehr durchgeführten Schnelltests allesamt negativ gewesen“ seien.

          Scholz war am Mittwoch mit seiner Delegation von einer dreitägigen Reise in den Senegal, nach Niger und Südafrika zurückgekehrt. Laut „Tagesspiegel“ wurden mitreisende Journalisten anschließend darüber informiert, dass es zu positiven Corona-Testungen gekommen sei.

          Scholz reiste anschließend nach Davos

          Obwohl Scholz eine unmittelbare Kontaktperson der betroffenen Teilnehmer aus seiner Delegation ist, reiste er am Donnerstag zum Weltwirtschaftsforum nach Davos und am Freitag zum Katholikentag nach Stuttgart. Es gibt zwar für Kontaktpersonen keine Quarantänepflicht mehr. Das Robert Koch-Institut gibt jedoch die „dringende Empfehlung“, für fünf Tage freiwillig die Kontakte zu reduzieren, vor allem mit Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf.

          „Der Bundeskanzler wurde nach der Reise mehrfach täglich mit PCR-Tests untersucht“, teilte der Regierungssprecher dazu mit. „Alle diese Tests waren und sind negativ. Somit konnte er den geltenden Infektionsschutzregeln entsprechend die Termine wie geplant wahrnehmen.“

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