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Mecklenburg-Vorpommern : Nach den Sommerferien täglicher Unterricht für alle Schüler

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Unterricht im Innerstädtischen Gymnasium Rostock IGS: Nach den Sommerferien sollen in Mecklenburg-Vorpommern alle Schüler in die Schulen zurückkehren Bild: dpa

In Mecklenburg-Vorpommern sollen nach den Sommerferien wieder alle Schüler regelmäßig zur Schule gehen. Schon von Freitag an dürfen sich bis zu zehn Menschen wieder an öffentlichen Orten treffen. Auch andere Bundesländer bereiten weitere Lockerungen ihrer Corona-Maßnahmen vor.

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          In Mecklenburg-Vorpommern wird es nach den Sommerferien Anfang August einen verlässlichen und täglichen Regelunterricht für alle Schüler geben. Dies sagte Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) am Mittwoch in Schwerin. Gleichzeitig werde ein Hygienekonzept für die Schulen entwickelt.

          Schon vorher lockert das Land zudem die Kontaktbeschränkungen. Voraussichtlich von Freitag an dürfen sich bis zu zehn Menschen mehrerer Haushalte wieder an öffentlichen Orten treffen, wie Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Mittwoch in Schwerin mitteilte. Zuvor waren nur Treffen unter Angehörigen zweier Haushalte im öffentlichen Raum möglich. Eine entsprechende Regelung musste neu gefasst werden, da die ursprüngliche laut Staatskanzlei bislang nur bis zum 5. Juni befristet war. Bund und Länder hatten sich in der vergangenen Woche grundsätzlich darauf verständigt, dass die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Krise noch mindestens bis zum 29. Juni gelten sollen.

          Die Bundesländer können im Kampf gegen die Corona-Pandemie über die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens weitgehend in eigener Verantwortung entscheiden. Mecklenburg-Vorpommern hat im bundesweiten Vergleich die mit Abstand geringsten Corona-Zahlen. In den vergangenen Tagen hat es mehrfach keine weitere nachgewiesene Corona-Neuinfektion gegeben. Bis Dienstag waren landesweit 761 bestätigte Corona-Fälle bekannt. Die meisten Infizierten gelten inzwischen als genesen. 20 Menschen starben bislang im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

          Auch Niedersachsen bereitet Lockerungen vor

          Auch Niedersachsen bereitet zum 8. Juni eine Reihe weiterer Lockerungen der Corona-Auflagen vor. Aus einem Entwurf der neuen Corona-Verordnung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, geht hervor, dass unter anderem Veranstaltungen im Freien mit bis zu 250 Teilnehmern unter Auflagen wieder erlaubt werden könnten. Das gilt auch für Kulturangebote, während Theater und Kinos weiter geschlossen bleiben sollen.

          Auch für den Tourismus sind weiterreichende Möglichkeiten vorgesehen. So könnten Hotels von kommender Woche an mit einer Auslastung von 80 Prozent planen statt wie bisher mit 60 Prozent. Auch Anbieter touristischer Busreisen sollen ihr Geschäft wieder aufnehmen können. In der Gastronomie könnten Bars wieder Gäste empfangen.

          Demonstrationen im Freien wären anders als bisher auch unabhängig von Ausnahmegenehmigungen möglich. Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen könnten statt mit 20 mit bis zu 50 Teilnehmern stattfinden. Nach den Freibädern könnten zudem die Schwimmbäder öffnen. Gelten soll die neue Verordnung bis zum 1. Juli. Es wäre die vierte Stufe in Niedersachsens fünfstufigem Lockerungsplan.

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