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Kollision beim Auftanken : Mann bei Unfall mit Bundeswehr-Hubschrauber getötet

  • Aktualisiert am

Ein Transporthubschrauber des Typs CH-53, hier im Einsatz in Afghanistan Bild: dpa

Als der Hubschrauber der Bundeswehr aufgetankt werden soll, kollidiert er mit einem Gebäude des Flughafens Haßfurt-Schweinfurt. Ein Mann verliert dabei sein Leben.

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          Bei einem Unfall mit einem Bundeswehr-Hubschrauber auf dem Flugplatz Haßfurt-Schweinfurt wurde ein 60 Jahre alter Mann durch umherfliegende Trümmerteile getötet. Das bestätigte das Bundesverteidigungsministerium in einem Schreiben an den Verteidigungsausschuss des Bundestages. Unterschrieben ist der Brief von Volker Wieker, dem Generalinspekteur der Bundeswehr.

          Demnach kam es nach einer planmäßigen Zwischenlandung zum Auftanken des Transporthubschraubers des Typs „CH 53 G“ auf dem Verkehrslandeplatz in Unterfranken am Montagvormittag zu dem Unfall. Als der Hubschrauber auf den Tankplatz zurollte, berührte der Hauptrotor den Kontrollturm. Trümmerteile flogen durch die Luft und trafen einen 60 Jahre alten Mitarbeiter des Flugplatzes und verletzten ihn schwer. Der Mann erlag am Montagabend seinen Verletzungen in einem Würzburger Krankenhaus. Der Hubschrauberpilot erlitt einen Schock. Weitere Verletzte gab es nicht.

          Neben dem Hubschrauber und dem Kontrollturm wurden weitere Gebäude und Flugzeuge beschädigt. Der Schaden soll sich auf mehrere Millionen Euro belaufen. Der Flugbetrieb in Haßfurt-Schweinfurt wurde bis auf Weiteres eingestellt. Die Polizei und der General Flugsicherheit der Bundeswehr ermitteln. Die Bundeswehr rechnet damit, dass die Bamberger Staatsanwaltschaft gegen den Piloten und einen Bordtechniker ein Verfahren eröffnen wird.

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