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Mangelhafte Masken : Die Vorwürfe gegen Spahn bekommen neue Nahrung

Wegen den Masken unter Druck: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf einer Pressekonferenz am Donnerstag Bild: dpa

Der Gesundheitsminister steht wegen der Maskenlieferungen des Bundes unter Druck. Ein Bericht bringt die mangelhaften Masken mit einem Corona-Ausbruch in Verbindung. Doch auch Bestände der Länder wurden als fehlerhaft reklamiert.

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          Als Bundesfinanzminister Olaf Scholz, SPD, um die Jahreswende einen Fragenkatalog an Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU schickte, in dem Aufklärung über die Corona-Impfkampagne verlangt wurde, waren die Machtverhältnisse in der Union noch nicht sortiert. Weder war klar, wer Vorsitzender würde, noch die Frage nach der Kanzlerkandidatur beantwortet. Spahn konnte sich nicht ganz so sicher sein, wer ihn aus den eigenen Reihen gegen die anrennenden Genossen verteidigen würde.

          Eckart Lohse
          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.
          Markus Wehner
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Jetzt, da in der Union die wichtigen Entscheidungen getroffen sind, kann der Gesundheitsminister sich darauf verlassen, dass alle wichtigen Unionsleute bis hinauf zur Bundeskanzlerin hinter ihm stehen. So war es auch in dieser Woche, als der Vorwurf der SPD hieß, Spahn habe in der frühen Phase der Pandemie Schutzmasken in den Umlauf gebracht, die nicht den erforderlichen Sicherheitsstandards entsprochen hätten.

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